Dem Sommer hinterher…

….so lange er noch in Sichtweite ist.

Miniaturroller im Park
Am Kalscheurer Weiher in Köln

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Anne Gesthuysen – Wir sind doch Schwestern

Es ist mal wieder Zeit für eine Empfehlung für die Junggebliebenen. Dieses Mal ein gelungener Familienroman mit historischen Zügen.

Anne Gesthuysen ist mir (nicht persönlich, versteht sich) seit Jahren bekannt. Ich erlebe sie gerne als Moderatorin, zuletzt war sie lange Jahre im ARD-Morgenmagazin zu sehen:  erfrischend, offen und auch fröhlich – egal zu welcher Stunde.  Ich darf auch sagen, dass sie eine ordentliche Portion Intelligenz und Empathie für andere erkennen lässt. Und mit alle dem kommt – unter dem Strich – auch ihr Buch aus dem vergangenen Jahr daher: hier weiterlesen

Die beste Renovierung….

ist ein gutes Schläfchen am Mittag und ein tiefer Schlaf um Mitternacht.

Miniaturmaler arbeiten an Tasse mit Schlafwandkermotiv

 

Weitere Gedanken rund um den Schlaf findet Ihr hier

Medaillons vom Rehrücken im Schinkenmantel

Neulich beim Arbeiten in den Pilzen kündigte ich eine Erklärung dazu an, was es denn nun mit den Pfifferlingen so auf sich habe:

Wohlan: Es war ein Familienessen im kleinen Kreis, alle – wenn sie nicht gerade strengste Diät machen – am feinen Essen interessiert.

Rehrücken kommt bei mir eigentlich nur Weihnachten auf den Tisch, vielleicht noch im Herbst, allenfalls ein- bis zweimal im Jahr.  Ist ja auch kostbar, so ein Rücken, immerhin hat ein ganzes Tier für nur ein Teil sein Leben gelassen.

Rehgericht im Sommer? Eher nein. Es gibt es jetzt auch nicht zu kaufen, aber….. mein Tiefkühlfach beherbergte noch einen ganzen Rehrücken. Er war Weihnachten irgendwie nicht auf den Tisch gekommen. Und so war er jetzt dran…..

Bei dem klassischen Gericht mit Spätzle, Portwein-Wacholder-Sauce, Birnen und Preiselbeeren, Pfifferlingen und Rosenkohl rennt ja ein jeder gleich in den Keller und holt den Christbaumschmuck hervor. Also kramte ich rum auf der Suche nach einem Rezept, das das Reh auch sommertauglich machte. Den Rehrücken – ausgelöst und in Schinken gewickelt – zu grillen habe ich mich nicht getraut: Ob ich dem Grill wirklich eine gleichmäßige Temperatur beibringe? Woher kommt eine Sauce? Und es muss ja auch das Wetter mitspielen – was es dann aber nicht tat und mir so die Entscheidung „Reh auf Grill? Ja oder nein?“ abnahm. Gott sei Dank!

Und siehe da, vor 1-2 Jahre sah ich im Fernsehen bei den kochenden Land- oder Adelsfrauen eine interessante Folge. Das Rezept hatte ich tatsächlich aus dem Internet hochgeladen und verwahrt, und so wurde es nun „nachgekocht“…. hier ist es, allerdings in leicht abgewandelter Variante mit anschließender (Selbst-) Kritik. hier weiterlesen

Das Wichtigste am Spaziergang….

…ist die Pause…

Miniaturfiguren schauen in die Ferne
Am Kalscheurer Weiher im Kölner Grüngürtel

Heute gibt’s Arbeit in den Pilzen

Miniaturgörtner und Pfifferlingen

Und was es damit auf sich hat, wurde hier verraten……

Regentropfen….

….. die an mein Fenster klopfen …..

 

Miniaturisier und Regentropfen klopfen als Fenster

DER neue Drink dieses Sommers!

Und hier kurz und knackig die Drink-Entdeckung dieses Sommers – alle, die es vorher schon kannten, mögen bitte gnädig sein:

Lillet ist laut Wikipedia ein Aperitif aus Weinen (85 %) und Fruchtlikören (15 %), aber das klingt natürlich absolut uninspiriert.
Kennengelernt habe ich Lillet in einem edlen Biergarten als Aperitif, allerdings nicht pur getrunken, sondern sommerlich gemixt.

Und hinein in ein großes Weinglas:

  • ca. 4 Schnapsgläschen (also ca. 8 cl) Lillet
  • 5-6 Eiswürfel
  • 1-2 Zweige Minze oder Zitronenmelisse
  • 2 Scheibchen Limette (geschrubbt)

Und aufgießen mit

  • Schweppes fruity lemon.

Mit Strohhalm serviert. Das schmeckt herrlich erfrischend und haut einen nicht gleich um…. ist als Aperitif oder auch nur mal zwischendrin geeignet, schmeckt auch abrundend zu meinem Mango-Gurken-Salat.

Es gibt den Lillet-Mix auch mit Russian Wild Berry von Schweppes, dann kommen anstelle der Limette einige Himbeeren oder Erdbeeren in das Glas.

Lillet mit Russian Wild Berry und Himbeeren

Und falls sich nun jeder fragt, wo es den Lillet oder die dazugehörige „Limo“ gibt: Ich habe sie einfach im Supermarkt gekauft, war alles da….

Sommerlicher Mango-Gurken-Salat als frische Beilage

Neulich konnte ich die Mittagspause in meinem Lieblingsvorort in Köln (im „Veedel“ Sülz) verbringen und mir auf der Straßenterrasse eines kleinen Lokals ein schnelles Gericht gönnen (es war nur ein gemischter Salat – gut gemacht – mit Scampi).

Mein Smartphone hatte ich vergessen, ich konnte also nicht ´rumsurfen, sondern musste mich anderweitig beschäftigen. Also hab ich alles fein beobachtet, was und wer sich auf der Straße so tummelte, und mir u.a. die mit den Tagesgerichten versehene Tafel genauer angesehen.

Meine Neugier wurde geweckt vom „Mango-Gurken-Salat“. Och?! Auch mal ´ne Idee! Das Original habe ich nicht probieren können, aber dennoch hab ich die Inspiration gerne aufgenommen und mal wieder was „nachgekocht„! Die von mir vermuteten Zutaten hab ich gleich eingekauft, und ich darf mal wieder sagen: Richtig lecker, diese fremd-inspirierte Variante eines frischen Sommersalates.

Hier weiterlesen>

Warten auf den Eismann…

…beim Baden am See!

Miniaturfuguren auf Kühlbox am See

Homeoffice im Sommer….

… ist Arbeit unter erschwerten Bedingungen: Es blendet….

IMG_2400

Es ist derzeit einfach zu heiß, um lange Geschichten zu schreiben.

Am besten schmeckt Filterkaffee…..

… frisch zubereitet…

Miniaturfiguren arbeiten in Kaffeebohnen
Was Kaffee zu etwas besonderem macht, erfahrt Ihr hier.

Spargel-Thunfisch-Sashimi mit Wasabi-Hollandaise

Am Ende der Spargel-Saison gibt es noch eine delikate Vorspeisenempfehlung. Zugleich ist dies mein erstes Experiment in der Rubrik „nachgekocht“:

Im Urlaub in Südtirol kamen wir an einem ambitionierten Restaurant vorbei. An einem netten beschaulichen Wanderweg gelegen, gab es eine feine Vorspeise mit rohem Spargel und ebensolchem Thunfisch. Sashimi ist quasi Sushi, nur ohne Reis. In dieser Variation gibt es also ungekochten feinsten Thunfisch mit ungekochtem feinsten Spargel. In dem netten Restaurant habe ich nicht etwa den Koch befragt,  wie die Zusammenstellung wohl sein mag – dazu war viel zu viel los.  Vielmehr wurde das Werk des Restaurants während des Verzehrs seziert, die Zutaten weitgehend identifiziert, einiges wie Wasabi stand schon auf der Karte, et voilà, hier nun mein „nachgekochtes“ dünn geschnittenes Sashimi vom Spargel und Thunfisch. hier weiterlesen

Morgen zieh ich ihn an Land, den großen Fisch….

kleine Frau sitzt auf einer riesigen Goldkette mit DElphinanhänger und schaut bittend nach oben

Wetterpropheten hatten es schon immer schwer…

 

Handwerker steht auf einem Iphone und schlägt mit einem Vorschlaghammer auf die Wetterkarte

Momente, die einen alt aussehen lassen

Einmal muss es ja gesagt werden, es gibt Situationen, in denen fühlt man sich „alt“, man wird von anderen Menschen alt gemacht, völlig überraschend, ohne Vorwarnung – eben noch jung und frisch, ist es vorbei mit derJugend – das Alter drückt unvermittelt. Es ist meine feste Überzeugung, ich weiß es, dass ich kein bedauerliches Einzelschicksal bin, wenn ich einzelne Augenblicke als deprimierende Alt-Mach-Momente erlebe und erschüttert zurückbleibe.

Ich rede jetzt nicht von der ersten Schultüte oder dem ersten „Sie“ durch den Lehrer in der Oberstufe – das macht „erwachsen“, aber das da macht „alt“:

Das erste Sie

Immer noch schmerzt die Erinnerung an den Augenblick, als ich mit Mitte 20 durch meine Wohnviertel zu Fuß unterwegs war (vermutlich zur Bahn). Hier war ich zu Hause, ganz normal als Fußgängerin, und ich wurde von einem Kind angesprochen: „Können Sie mir bitte sagen, wie spät es ist?“ Wie bitte?  Was war das denn? Was soll das? Momente, die einen alt aussehen lassen weiterlesen

Was man alles beim Wandern lernen kann

Beim Spaziergang und beim Wandern kann man durchaus Dinge lernen, die einem bei anderen Beschäftigungen verschlossen bleiben. Hier die wichtigsten Erkenntnisse in ungeordneter Reihenfolge:

Der große Unterschied

Beginnen wir mit dem Unterschied zwischen Spaziergang und Wanderung.
Natürlich bastelt sich ein jeder seine eigene Definition – durchsetzungsstark ist allerdings eine Definition, die schon vor etlichen Jahren meine Schwester postulierte, als wir einige Tage (über Silvester) im Schwarzwald verbrachten. Das kalte, aber schöne Wetter lockte uns doch einmal aus der warmen Wirtsstube und der unterhaltsamen Runde. Sechs Personen machten sich unter großem Getöse und langem Anziehen mit den warmen Mänteln, Mützen und Schals auf den Weg. Nach einem gemütlichen Spaziergang mit Einkehr nach 45 Minuten und dem ebenso gemütliche Rückweg stellte meine Schwester erfreut fest: „Das war ja schon eine ausgewachsene Wanderung! Alles über einer Stunde ist Wanderung, ab da wird es anstrengend!“ hier weiterlesen

Meine Lieblingsköchin Léa Linster erzählt aus ihrem Leben

Léa Linster kenne ich seit Jahren durch ihre Kochbücher, ihre Rezeptveröffentlichungen in Brigitte oder aus diversen Fernsehauftritten. Ich schätze und mag sie sehr, weil sie – egal ob in einer Koch-TV-Show oder in ihren Rezepten – immer ihre Liebe und Hingabe zu ihrer Kochkunst ausdrückt. Ihre Rezepte sind außerdem „machbar“, dass heißt, das Ergebnis ist edel, aber mit Sorgfalt und Ruhe gelingen die wunderbaren Gerichte durchaus. So habe ich schon manches Mal mit einem Petersilienwurzelsüppchen von Léa Linster Furore gemacht – sei es als kleines Begrüßungssüppchen im Mokkatässchen oder als feine leichte Vorspeise eines besonderen Menüs.

In ihrem jüngsten Buch erzählt die Sterneköchin gewohnt emotional und mit ihrem luxemburgischen Charme aus ihrem Leben – ein schönes Buch. Sie ist nun auch schon 60 und hat einiges zu berichten: hier weiterlesen

Salat mit mariniertem Spargel – feines Resteessen

Wie bereits beschrieben, ist es clever, bei der Zubereitung eines Spargelgerichtes eine Reserve für den nächsten Tag einzuplanen. Aus den „Resten“ meines Spargels aus dem Ofen wurde am nächsten Tag ein frischer Frühlingssalat für 2 Personen. Noch lauwarm wurde er mariniert:

Marinieren und Anrichten:

  • Ca. 1 Pfund im Ofen gegarter Spargel
  • 1 Tasse Estragonessig (falls nicht vorhanden: Weißweinessig, weiße Pfefferkörner, getrockneten oder frischen Estragon 1-2 Tage ziehen lassen)
  • Tomaten, Radieschen, evtl. Gurke
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • einige Blättchen Basilikum.

Den Spargel aus der Auflaufform heben und ihn – gerne noch lauwarm – mit dem Estragonessig beträufeln.  Bis zum nächsten Tag im Kühlschrank aufbewahren. Mindestens ½ Stunde vor der Zubereitung aus der Kühlung nehmen.

Spargel aus der Marinade auf die Platte geben. hier weiterlesen

Spargel aus dem Ofen mit Blitz-Béarnaise

Die Spargelzeit

Jetzt ist ja die höchste Zeit im Jahr für Spargelliebhaber – gemeint ist natürlich der weiße Spargel, wie er nur in diesen wenigen Wochen im Jahr geerntet wird, und selbstredend nicht der importierte weiße oder grüne, wie er gerne mit trockenen Enden im Bündel verschnürt atemlos im Supermarkt rumliegt und – oh Wunder – immer wieder seine Käufer findet. In diesen Wochen also gibt es ihn zu kaufen, den guten weißen Spargel – je nach Wetterlage mehr oder weniger kostspielig -, man traut sich gar nicht, „Gemüse“ zu sagen, „Grünzeug“ passt schon gar nicht – so edel ist er in der Regel …. wenn man ein wenig aufpasst.

Es gibt einige, die sind keine Anhänger vom Spargel: Manchen ist er schlicht zu teuer, anderen ist die Schälerei ein Graus (zu viel Arbeit und immer noch nicht perfekt), der eine hat mal mit holzigen Endstücken zu tun gehabt (beim Kauf nicht aufgepasst), dem nächsten riecht der Urin zu streng nach dem Spargelmenü. Nur wenige, denen der Spargel einfach nicht schmeckt.

Wiederum gibt es in unserem Land viele Menschen, die den guten weißen Spargel nur klassisch mögen,  die also davon überzeugt sind, den deutschen Spargel nur wirklich genießen zu können, wenn er gegart im Wasser mit Butter und Zitrone mit neuen Kartöffelchen und einer Schinkenauswahl serviert wird. hier weiterlesen

Federn lassen und dennoch fliegen…

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