Cous Cous, mal mit Ente, mal mit Gambas

Ein buntes Cous Cous ist eine leichte Beilage zu allerlei Gebratenem, und so gab es am Wochenende einmal eine kleine Entenbrust und einmal ein paar Gambas mit einem Mango-Baby-Blatt-Salat dazu.

Das Cous Cous kann man immer wieder variieren, meine letzte Variante ist hier beschrieben. Diesmal fügte ich dem Cous Cous (wieder in Hühnerbrühe angemacht) neben Möhrenstiften eine Petersilienwurzel hinzu, außer der Blattpetersilie gab es frische Minze, als Gewürze wurde heute neben dem arabischen Baharat ein Teelöffel von dem schärferen Harissa (eine Chilepaste) und Zimt zugefügt. Die Gewürze wurden mit Limettensaft sowie Olivenöl verrührt und ordentlich gesalzen. Den gerösteten Pinienkernen sollten fein gewürfelte Datteln (noch von Weihnachten vorrätig) Gesellschaft leisten,  doch  sie waren noch mehr als nötig getrocknet.

Getrocknete Feigen und Datteln in Weißwein, Vorbereitung für eine kleine Mahlzeit
Getrocknete Feigen und Datteln in Weißwein, Vorbereitung für eine kleine Mahlzeit

Sie waren also etwas zu hart geraten. Jetzt schwimmen sie in einem Töpfchen Weißwein mit ein paar getrockneten Feigen. Sie werden in der Woche – eingewickelt mit Schinken und in der Pfanne gebraten – eine nette Beilage zu einem Salat darstellen.

Gebratene Entenbrust mit Feigen-Portwein-Soße

Cous Cous mit Entenbrust und Feigensoße

Die Entenbrust

Die Haut vorsichtig quer einschneiden, nicht zu tief, damit das Fleisch unversehrt bleibt. Fünf Minuten auf der Haut in Alba-Öl in der Pfanne braten, kurz rumdrehen, in eine Schale legen und ab in den vorgeheizten Backofen – 180° Umluft – , nach ca. 15 Minuten sind die kleineren (weiblichen) innen noch rosa. Die größeren benötigen vielleicht ein wenig länger .   Zum Anrichten aufschneiden, wem sie zu rot sind, der kann die Streifen kurz in die vorbereitete Soße legen.

Die Feigen-Portwein-Soße

Ich hab es mir einfach gemacht: In der Vorweihnachtszeit hatte ich zu einer ganzen Ente mit viel Ruhe und Zeit eine feine Soße mit Entenfond, rotem Portwein, Madeira, Rotwein einkochen lassen, gut gewürzt (Wacholderbeeren, eine Nelke, Salz, Pfeffer) und mit Preiselbeeren abgeschmeckt. Es war so reichlich, dass ich einen guten Teil davon erhitzt in ein sauberes Schraubglas verfrachtete und im kühlen Schrank bis gestern aufbewahrte. Die Basis war einwandfrei. Drei getrocknete Feigen (Weihnachten lässt grüßen) wurde im heißen Öl karamellisiert, mit der Soße aus dem Glas wurde abgelöscht. Ein wenig mit Hühnerfond verlängert, als sie zu lange köchelte und übermäßig reduzierte.

Das Cous Cous passt wirklich prima, die Feigen, die aromatische Soße – alles irgendwie orientalisch.  Ich darf die Kombination also guten Gewissens empfehlen.

Im nächsten Beitrag gibt es eine Zitronen-Gamba-Pfanne mit Salat, die ebenfalls sehr schön die Cous Cous-Beilage ziert.

Hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack:

 

Auch mit Gambas und Baby-Blatt-Salat macht sich ein Cous Cous gut
Auch mit Gambas und Baby-Blatt-Salat macht sich ein Cous Cous gut

 

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