Mein erster Award

Ich bin noch ganz beseelt, in der vergangenen Woche hat mich Alex von heat´n´eat mit einer Nominierung zum Liebster Award überrascht. Dafür vielen Dank, lieber Alex!

Ich weiß ja inzwischen, dass manche sehr bekannte und beliebte Blogs die Awards stapeln können, doch diese Nominierung hier ist mein erster, und das freut mich umso mehr. Und, oje, ich bin noch weit, weit unter den 400 Followern – da geht noch einiges. Also nehm´  ich mal die nicht unerhebliche Arbeit auf mich und beackere die Aufgaben:

Der Award, der ein Instrument ist, einem größeren Publikum vorgestellt zu werden, hat gewisse Regeln, die ich von Alex direkt kopiert habe und hier einfüge.

Der “Liebster Award” wurde ins Leben gerufen, um kleine Blogs mit bis zu 400 Followern etwas bekannter zu machen. Der Leser hat mit Hilfe eines Interviews die Möglichkeit, ein wenig mehr über den Autor des nominierten Blogs zu erfahren. Dies ist für Neulinge im Blogger-Universum eine nette Idee der Vernetzung.

Wie lauten die Regeln?
Danke der Person, die dich für den “Liebster Award” nominiert hat und verlinke die Adresse dieses Bloggers in deinen Beitrag.
Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt. Nominiere 5 bis 11 weitere Blogger für den “Liebster Award”. Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen. Schreibe diese Regeln in deinen “Liebster Award”-Beitrag.
Informiere deine nominierten Blogger über diesen Beitrag, z.B. über einen Kommentar.

Alex hat sich folgende Fragen einfallen lassen. Ich versuche, sie brav und vollständig zu beantworten:

  1. Sind die “social media” für dich so normal wie atmen, oder gehörst du zu der älteren Generation, die sich das erarbeiten mußte, und wie handhabst du diese Medien?

Na ja, ich mutiere unaufhaltsam in die „ältere“ Generation hinein, dennoch tummele ich mich inzwischen gerne bei Facebook, allerdings nur mit meinem „Klar-Namen“ und „befreundet“ bin ich dort nur, wenn ich die Menschen im echten Leben kenne. Einige meiner Miniaturgeschichten veröffentliche ich zudem auf Instagram.

2. Die Frage ist banal, aber ich nominiere nicht nur Foodies – was treibt dich um/warum schreibst du?

Ich schreibe gerne und sowieso, privat eher mit einem humoristischen Touch, und der Blog gibt mir die Möglichkeit, das nicht nur im stillen Kämmerlein zu tun. Die Themen ergeben sich einfach aus dem wahren Leben, es geht um alles Mögliche, was mir so begegnet, und Dinge, die ich vor einiger Zeit noch anderes als heute gesehen habe – also um das „Hier und Jetzt“, oder auch das „Seinerzeit und Ehedem“, wie es eben so kommt.

3. Wie wichtig ist, daß sich irgendjemand für deinen Blog interessiert?

Also, ehrlich gesagt? Das ist mir schon sehr wichtig. Als ich vor einem Jahr meinen Blog aufsetzte, hab ich da nicht dran gedacht, aber inzwischen schaue ich schon in die Statistik, ob sich etwas bei neuen Beiträgen tut. Und ich freu mich, wenn ich neue Leser, Likes oder gar Follower habe. Toll!

4. Hast du schon relevantes Feedback gehabt, und wie beeinflusst es dich?

Das meiste Feedback habe ich von Menschen, die ich „in echt“ kenne. Sie sind meist überrascht, dass und wie ich im Blog meine kreative Ader auslebe und haben Spaß beim Lesen meiner Beiträge. Einige der Rezepte wurden von diesen ausprobiert und fanden großen Anklang. Das freut und motiviert mich dann außerordentlich.

5. Wie ist dein Zugang zu deinem Blog – Schreibe/Bilder/Layout/Media – bewerte die Gewichtung.

Schreiben kommt zuerst, das ist mir das Wichtigste.  Die Miniaturbilder kommen gleich danach, denn hier kann ich einfach Gedankenschnipsel auf nette Art zeigen. Am Layout arbeite ich mich laufend ab, die Technik bereitet mitunter Schwierigkeiten, aber trotzdem bemühe ich mich um eine saubere Darstellung, damit der Blog auch leicht zu lesen ist. Media – daran versuche ich mich bisweilen, neulich das erste Video, das ist eine kleine Spielwiese. Und die begleitenden Fotos könnten sicher professioneller sein.

6. Brennt dein Thema dir unter den Nägeln, oder ist es die neue Sau, die man durchs Dorf treiben kann?

Nein, eigentlich nicht. Meine Themen ergeben sich spontan, sie bewegen sich in meinem Blog eher „zeitlos fröhlich“.

7. Hast du andere kreative Entfaltungsmöglichkeiten – machst du Musik, schreibst sonst was, malst oder fotografierst?

In Musik bin ich über das Blockflötenstadium der frühen Schulklassen nicht hinaus gekommen. Malen, na ja, manche Bildchen im Blog sind selbst „entwickelt“. Kochen ist natürlich auch ein kreativer Akt, auch wenn nicht alle Ergebnisse für die Öffentlichkeit bestimmt ist.

8. Wie interessiert bist du am öffentlichen kulturellen Leben? Nimmst du daran teil? Wie?

Im Kabarett, in Konzerten finde ich mich immer wieder gerne als Zuschauer wieder: Outdoor und Indoor, manchmal klassisch, meist Pop oder Jazz und natürlich regional, also „Kölsch Rock“.

9. Hast du eine Fanbase (Freundeskreis echter Menschen) der von deinen kreativen Ambitionen weiss und ihn unterstützt?

Ja, durchaus, s. auch meine Anmerkungen zu Feedback.

10. Ich greife eine Frage von Magdalena auf: Würdest du den Blog auch professionell betreiben wollen?

Nein, eigentlich nicht, denn dazu müsste eben auch einiges professionalisiert werden, und genau das möchte ich in meinem Blog nicht – ich will mich ja nur kreativ tummeln und allerlei testen. Hierzu gehören dann auch vereinzelte Amazon-Links. Eine „professionell“ betriebene Homepage ergibt sich vielleicht dennoch einmal, grundsätzlich bin der Möglichkeit gegenüber offen und auch interessiert.

11. Nenn (d)ein Lieblingsgericht.

Owei, das hängt von Jahreszeit, Stimmung, Aufenthaltsort u.s.w. ab und reicht von Gambas über Currywurst bis Spargel. Wenn ich denn mal auf etwas verzichten würde, dann gewiss nicht auf Nudeln.

Nun werd´ich mich mal ans Nominieren weiterer News Blogs machen. Hier und da gibt es Kandidaten, die vermutlich wirklich schon die 400 Follower überschritten haben wie Tinas Augenblicke und Alex oder auch der Wanderblog, alles von mir „verfolgte“ Blogger, die schon auf eine ordentliche, jahrelange Historie zurückblicken können und auf deren Seiten es jede Menge zu entdecken gibt – 400 Follower und Vielfach-Award sind da eher wahrscheinlich.

Nominieren werde ich deshalb eher jüngere Blogs, die mir in den vergangenen Monaten aufgefallen sind:

Küchenereignisse – Christian ist unglaublich kreativ und produktiv, seit dem vergangenen Jahr gibt es in seinem Foodblog täglich neue, meist aus anspruchsvollen Kochbüchern inspirierte Rezepte. Und auch wenn er bald die Bloggereinfahrt mit Award pflastern kann, wird er dennoch von mir nominiert.

Rudis Blog – Rudi ist mir irgendwann als Follower zugelaufen (bitte verzeih mir die Ausdrucksweise…). Er schreibt über Fitness und seine Hobbys, immer mit einem Augenzwinkern.  Was mir sehr gefällt:  Er ist locker in seinen Beschreibungen und nicht päpstlicher als der Papst (und wenn es zu kalt zum Fahrrad fahren ist, dann ist das eben so, und er lässt sein – bravo!). Sein Schilderungen machen mir jedenfalls Spaß.

Holz und Hefe – Kreativität wird hier im Backen wie im Basteln ausgelebt, Marileen hat ein sehr feines Gespür für Design, der Blog ist wunderschön anzusehen mit toll arrangierten Fotos.

Kocheule – eine Freundin aus dem wahren Leben, die ihre pfiffigen Rezepte und praktischen Tipps nun auch in ihrem Food-Blog einem größeren Publikum bereit stellt. Da lassen sich eine Menge Anregungen entdecken, das macht Freude!

Damit muss es erstmal als Nominierung gut sein.

Und hier meine Fragen an die Nominierten:

  1. Ist dies Deine 1. Homepage/ Dein 1. Blog oder gab es schon Vorgängermodelle?
  2. Hast Du Dir Hilfe (professionelle) geholt, um die Arbeit in WordPress oder im Layout zu erlernen oder ist WordPress wirklich so „intuitiv“?
  3. Wie planst du die Veröffentlichung Deiner Beiträge, arbeitest Du quasi auf Halde oder peu à peu? Erstellst Du Dir Themenlisten und arbeitest sie ab? Oder sonstwie?
  4. Hast Du noch andere Leidenschaften oder schlummernde Talente außer denen, die du in Deinem Blog zeigst? Welche?
  5. Was möchtest Du vorrangig mit Deinem Blog erreichen? Unterhaltung? Aufklärung? Bekannt werden? Diskussion? Polarisieren?  Oder etwas anderes?
  6. Machst Du Deinen Blog unter Freunden, Bekannten, Kollegen bekannt? Wie machst Du das?
  7. Welche anderen Möglichkeiten nutzt Du, um auf Diesem Blog aufmerksam zu machen?
  8. An alle, ob Foodblog oder nicht: Gibt es Zutaten, Gewürze, die Dir nicht auf den Teller kommen? Welche sind das?
  9. Gibt es andererseits Köstlichkeiten, auf die Du nun wirklich nicht auf Dauer verzichten möchtest?
  10. Was ist Deine zweitliebste Beschäftigung neben dem Bloggen und Deinem Blog-Thema?
  11. Welche Frage hättest Du Dir zum Abschluss gewünscht? Hier darfst Du sie stellen und gleich beantworten 🙂

Ich würde mich freuen, wenn die Nominierten die Gelegenheit nutzen, um über sich zu berichten und andere zu nominieren.

Viele Grüße – besonders an Alex –

Uschi

6 Kommentare zu „Mein erster Award“

  1. Hallo Uschi!

    Danke für deine Teilnahme am Liebster Award. Gute Antworten, wie ich finde, und auch gute Fragen. Eins noch – trotz 7-jähriger „Arbeit“ am Blog komme ich gerade Mal auf 130 Follower, was dem Umstand geschuldet ist (glaube ich), daß es keine anderen Medien wie Facebook, Instagram oder Twitter gibt. Pinterest hab ich zwar, aber keine Communities. Mir geht es da wie dir – wen ich nicht kenne, dem möchte ich auch nicht unbedingt Zugang geben. Ich lebe trotzdem.

    Liebe Grüße, Alex

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