Flammekuchen vom Schamottestein

Flotter Flammekuchen

Das wurde auch mal Zeit, einen leckeren Flammekuchen abends aus dem Backofen zu holen. Weder gluten-, noch laktose-, noch fettfrei – daher sehr schmackhaft und zu empfehlen.

Damit es dann auch wirklich flott geht, habe ich den Hefeteig schon morgens vorbereitet:

Der Flammekuchenteig mit Hefe

  • 300 g Mehl (mein Standard: Weizen – Typ 405 mit Kern)
  • ⅓ Hefewürfel (frisch)
  • ½ Teelöffel Salz
  • ca. 0,2 l lauwarmes Wasser
  • ein Spritzer Olivenöl

Mehl zunächst mit dem Salz und dem Olivenöl vermischen. Hefe in einem Schraubglas (oder für Tupperfans „in einem Julchen“) mit dem Wasser vermengen, indem das Glas ordentlich geschüttelt wird, bis sich die Hefe aufgelöst hat.

Den Wasser-Hefeansatz und Mehl zunächst mit der Gabel in einer Schüssel vermengen, dann auf der Arbeitsplatte mit den Händen so lange kneten, bis der Teig nicht mehr an den Fingern kleben bleibt, ggfs. mit ein wenig weiterem Mehl nachhelfen oder umgekehrt mit etwas lauwarmem Wasser.

Teigkloß in die Schüssel legen, mit Folie oder einem feuchten Tuch abdecken. Ab in den Kühlschrank und den ganzen Tag (ca. 10 Stunden) gehen lassen. Der Teig lässt sich auch am Vorabend herstellen und bleibt eben länger bis zur Verarbeitung im kühlen Schrank.

Wird der Hefeteig kurzfristig hergestellt, gebe ich in die Hefe-Wassermischung zusätzlich ½ Teelöffel Zucker. Das füttert die Hefe schön an und der Teig geht schneller auf. Dann ist er schon nach einer Stunde bereit, ausgerollt zu werden.

Bei mir sollte es aber an diesem Abend noch schneller gehen. Am Abend den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, in 4 Stücke portionieren, unter der Folie etwas weitergehen lassen.

In der Zwischenzeit den Schamottestein in den Backofen auf eine der unteren Schienen legen, Backofen jetzt erst anheizen – die Temperatur voll Pulle. Backofen und Stein mindestens ½ Stunde anheizen. Achtung: Den Stein nicht in den vorgeheizten Backofen legen, der springt ansonsten durch den extrem Temperaturunterschied entzwei.

Fladen einzeln ausrollen, schön dünn. Den Teigboden direkt auf den Holzschieber legen, darauf belegen. (Alternative ohne Stein: Auf Backpapier belegen und auf das heiße Backblech legen.)

Flammekuchen – Belag mit Lauch und Speck

  • 1 Becher Crème fraîche
  • 1 Eigelb
  • 1 Stange Lauch
  • 2 Lauchzwiebeln
  • einige dünne Streifen durchwachsenen geräucherten Speck
  • 4 Scheiben Pancetta (wenn vorhanden, gibt eine besondere Würze)
  • (alternativ roher Schinken – geräuchert oder luftgetrocknet)
  • Salz, schwarzer Pfeffer

Crème fraîche und Eigelb miteinander verrühren, salzen und üppig pfeffern. Dünn auf einen Fladen geben, dann die übrigen Zutaten auf dem Teigboden verteilen.

 

Alles fein belegt
Alles fein belegt
Flammekuchen auf dem Stein
Flammekuchen auf dem Stein

Vorsichtig vom Holzschieber auf den Schamottestein gleiten lassen. Ca. 7 Minuten backen. In der Zwischenzeit den nächsten Flammekuchen vorbereiten u.s.w.

Voilà:

Ein fertiger Flammekuchen
Flammekuchen vom Schamottestein mit knusprigem Boden

Als Nachtisch-Variante gab es auf die Crème fraîche weniger Lauch und Speck, dafür Birnenspalten und Camembertstreifen. Im Prinzip kann man aber alles drauflegen, was man mag: Krabben, kleine Tomaten, Lachs, Spinat und Knoblauch etc. etc.  Schmeckt!

Zu kaufen gibt es einen solchen Schamottestein (oder auch Pizza-Stein) beispielsweise hier:

Vesuvo V38301 Pizzastein- / Brotbackbackstein Set für Backofen und Grill / eckig / 38×30 cm / mit Pizzaschaufel und Pizzamehl

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