Trauminseln – Relaxen im Mythos 3

So, bevor die Sonnenbräune des letzten Urlaubs auf einer Trauminsel endgültig verblasst, gibt es den vorletzten Teil meiner ungeschönten Dream-Island-Schilderung.

Die Seychellen

Die Sonnenbräune stammt aus diesem Reich der Urlaubsträume, denn hier gibt es Äquatorsonne,  ein adäquates thermalbadwarmes Meer und weißen reinen Sand am Rand. Toll! Hier und da Wellen. Auch mal ein paar Granitfelsen, die malerisch rumliegen (Baccardi  und seine Kino-Werbung lässt grüßen).

Es ist weit, und es zieht sich – 10 Stunden Flug

Natürlich haben auch wir auf den Fotos den Mythos der Einzigartigkeit und Einsamkeit gehütet , das erforderte besonders an den berühmten Stränden einiges an Geschick: Vorbei an den laut schwatzenden und juchzenden Mitbadenden oder den entleerten und liegen gelassenen Kokosnüssen seine Motive suchen – nicht immer einfach, aber natürlich möglich.

Strände, Strände, Strände

Doch abseits der bekannten Kinokulissen gibt es reichlich Strände, die einen allein, allein mit sich und seiner Insel sein lässt. Einen solchen hatten wir vor der Tür, morgens um 8 Uhr oder mittags um 12 Uhr: nur ich im Meer und die Seychellen davor. Ja, das hat was!

Sonnenlicht in Palmblättern
Relaxen unter einer Palme
ein Strand unterwegs
Ein Strand unterwegs
Grande Danse auf La Digue
Auf La Digue
Kleine Insel zum Schnorcheln auf den Seychellen
Ein Hotspot zum Schnorcheln

Das Bungalow-Wohnen

Ich wusste das vor der Buchung gar nicht: Auf den Seychellen gibt es schon alleine deshalb keine Hotelklötze, weil dort nur so hoch gebaut werden darf, wie eine Palme wächst, d.h. alle Häuser verschwinden im Grün. Malerisch. Ohnehin gibt es hier weniger Hotels (sagen wir mal in der mittleren gehobenen Kategorie), sondern vielmehr Bungalows und Ferienwohnungen, die auch gerne zur Selbstversorgung genutzt werden. Dies ist wohl auf La Digue noch ausgeprägter als auf Praslin, unserer Urlaubsinsel. Allerdings gibt es weniger das  herausragende Ambiente zu loben, bei uns war alles nett, adrett und prima – aber auch nicht mehr. Es war fast wie zu Hause, ordentliches Bad, gutes Bett, feine Terrasse, hm, nur, na ja, zu Haus´ hab ich es auch schön, nur mein Frühstück ist variantenreicher als unser tägliches 2scheibiges Toastbrot mit einer Flugzeugportion Marmelade (immer Erdbeer und Orange), Butter, einem Stück Obst, ein Becher Joghurt und Saft aus dem Tetrapak…

Der Madagaskar-Foy fand unser Frühstück interessant...
Der Madagaskar-Fody fand unser Frühstück interessant…

Darf´s ein bisschen netter sein?

Der Servicegedanke war oft erkennbar, weitaus häufiger aber eben nicht. Ob das die Kellnerin im guten Restaurant war, die körpersprachlich zeigte, dass sie die Speisekarte nur deshalb vorbei bringt, weil sie eh gerade nichts anderes (spannenderes) vor hat, oder ob es der Boatsman war, dem offenkundig egal war, wie ich nach dem Schnorcheln wieder in das Boot krabbele – Aufmerksamkeit geht anders… Überhaupt Schnorcheln: Unsere Snorceling-Trips führten uns leider zu überwiegend toten und bleichen Korallen und überschaubar vielen Fischen. Ob dies nun der aktuellen Korallenbleiche in vielen Teilen der Welt geschuldet ist oder ob es daran liegt, dass die Boatsmen die Anker hemmungslos in die Korallen schmeißen, wenn sie an einem kleinen Eiland festmachen – ich weiß es nicht. Schade halt.

Blick auf 2 Motoren im -Speedboat
Rückkehr vom Schnorcheln#

Daher, auf unseren Seychellen blieb der besondere Kick aus; ich fasse es so zusammen: Erwartet hatte ich den puren Luxus und Exklusivität, perfekten Service, Restaurants am Strand, stimmungsvolle Beleuchtung, Aaaahs und Ooooos am laufenden Band, doch da war ich falsch unterwegs. Es war schön, sogar sehr schön, es ist sicher (wenig Kriminalität), man stolpert durch kein Elend der dort lebenden Menschen. Und dennoch: Gepaart mit meinen (am Preis und den Mythos-bewahrenden Reise-Schilderungen orientierten) hohen Erwartungen ergeben sich für die Seychelllen nur

8 Punkte .

2 Kommentare zu „Trauminseln – Relaxen im Mythos 3“

  1. Vielen Dank für den interessanten Beitrag! Bei uns gehts im November los und freue mich schon riesig. Bin gespannt, welche Erfahrungen wir dann machen…..

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