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Garnelen und Lachs im Kokos-Gemüse-Curry

Nach meinen in Kokosmilch marinierten Rinderspießen war noch reichlich Kokosmilch übrig. Da bot sich natürlich ein Kokoscurry an, leichte Kost nach den üppigen Mahlzeiten des Wochenendes:

Die Zutaten

Die sehr cremige Kokosmilch habe ich mit Rinderfond verlängert und gut gewürzt mit Salz,  Sezuanpfeffer, einem Klecks Wasabi, Limettensaft, wenig Sesamöl und Sojasoße. Stimmt, ich habe gar keinen Curry verwendet (Ist das dann überhaupt noch ein Curry? Egal…).

Im Tiefkühlschrank fanden sich

  • ein paar TK-Garnelen,
  • einige Streifen Lachs,
  • TK-Erbsen.

Hinzu kamen

  • ¼ Spitzkohl,
  • 1 rote Paprika,
  • diverse Zuckerschoten,
  • 2 Möhren
  • ½ milde rote Chilischote
  • Petersilie,
  • ½ Zwiebel,
  • frischer Knoblauch,
  • Kokosöl.
Lecker Kokos-Curry ohne Curry

Die Gemüse wurden in mundgerechte Stücke geschnitten, die Zwiebel in Spalten und der Knoblauch in Scheiben. Letzteres wurde in Kokosöl angeschwitzt, Möhren hinzu, und mit der Kokosmilch und dem Fond abgelöscht. Die feineren Gemüse wie Zuckerschoten und Spitzkohl kommen gegen Ende, ein wenig im Sud garen lassen und schon abschmecken mit den Gewürzen. Ich brauchte doch einige Anläufe, bis es ich es wirklich lecker fand, aber es ist geglückt.

Am Schluss werden die Garnelen (von der Schale befreit und entdarmt) sowie die Lachsstreifen auf das Curry gelegt, nach kurzer Zeit vorsichtig gewendet, bis zumindest die Garnelen rundum die rosa Farbe angenommen haben.

Nett anrichten.

Et voilà!

 

Asia-Rinderspieß mit Kokos-Gurkensalat

Schon vor einigen Tagen hatte ich ein Rezept entdeckt (aus „Das Rezept“ aus dem Online-SZ-Magazin), davon war ich schon beim Enthüllen des schönen Rinderhüftstücks von gestern inspiriert.

Also ging es heute wieder an das Herzstück von der Hüfte.

Diesmal habe ich keine ordentlichen Steaks, sondern dünne Scheiben abgeschnitten. Diese wiederum in Streifen portioniert.

Hüfte, die Zweite – jetzt kommt Asia

Die Hüftspieße

Die dünnen Hüftsteak-Streifen habe ich – weitgehend nach Rezept – mariniert:

  • Limettensaft
  • Sojasoße (es sollte helle sein, ich hatte allerdings nur dunkle)
  • im Mörser geriebene Korianderkörner
  • einige Esslöffel Kokosmilch
  • 1 EL Kokosöl
  • ca. TL Sambal Olek
  • ½ Schalotte, sehr klein gewürfelt
  • es fehlt: Ingwer, weil nicht vorhanden und weil es im Haushalt nicht alle mögen

Alles fein vermengen.  Die Rindfleischstreifen werden vorsichtig mit der Marinade unter Zuhilfenahme meiner wunderbaren Einmalhandschuhe  von Aldi eingeseift (sorry, der musste sein). Ich habe es ca. 3 Stunden in der Marinade belassen.

Die Rindfleischstreifen nach dem Marinieren auf Spieße wellenförmig aufstecken. Sie wurden unter dem lange vorgeheizten Elektrogrill des Backofens sehr zart und dank Marinade sehr aromatisch.

Der Gurkensalat

Auch dieser im Asia-Style:

  • 1 Salatgurke (geschält, längs halbiert, mit einem Löffel von den Kernen befreit, quer in dünne Steifen geschnitten)
  • Handvoll Erdnüsse (gesalzen, geröstet und klein gehackt)
  • einige Esslöffel Kokosmilch
  • Sojasoße (die helle? Richtig, aber bei mir nicht vorhanden)
  • Limettensaft
  • 1-2 TL brauner Rohrzucker
  • ggfs. etwas Salz
  • es fehlt: Ingwer und frischer Koriander, weil nicht vorhanden. Der  Koriander sollte eigentlich durch Petersilie ersetzt werden, doch vergessen – ja, Entschuldigung, mein Verein hatte gerade im Fußball richtig, richtig schlimm verloren! Ich brauchte Ablenkung!

Aber auch so, ohne Grün, sehr lecker.

Als Beilage gab es den gleichen gewürzten Reis wie hier, er passte – obgleich er eher orientlastig ist – sehr gut zum Asia-Rind. Im Originalrezept war man der Meinung, die Gurke reiche als Sättigungsbeilage aus – na ja, wir waren dankbar, dass ich anderer Meinung war.

Kleine Ergänzung: Es machten sich auch meine Blitz-Soßen zum Sushi gut dazu.

Voilà! Was so ein Hüftherz doch alles zu bieten hat….

Asiatisch marinierte Rinder-Spieße mit Kokos-Gurkensalat

 

 

Resteessen #1 – Fisch und Jakobsmuscheln

Es bleibt immer was übrig, immer!

Und die meisten Gäste wollen die leckeren übrig gebliebenen Zutaten nicht mit in ihr Haus schleppen: „Nein nein, behalt Du das mal!“ Obwohl sie selbst ausgiebig an der Vorbereitung beteiligt waren und diverse Köstlichkeiten ihrerseits nur wenige Stunden vorher in das Gasthaus geliefert haben.

es gab ein paar Kleinigkeiten

Büttö, also werde ich in der nächsten Zeit diverse Leckereien verzehren. Ich für meinen Teil komm klar. Überlegt Euch beim nächsten Mal besser, ob Ihr nicht doch „Reste“ mitnehmen wollt, wenn Euer Gastgeber Euch dies mehrfach anbietet.

Heute gab es vom Silvester-Raclette-Grill-heißem Stein und so

Thunfisch, asiatischen Lachs, Jakobsmuscheln, Soßen und zweierlei Salat.

Im Einzelnen waren dies

  • Thunfisch, in schwarzem Sesam gewälzt,
  • Jakobsmuscheln mit einer Gewürzmischung aus Zitronen und getrocknetem Zitronensaft (O-Ton der Gewürzmischung), Knoblauch, Chili.

Beides in der Pfanne vorsichtig gebraten und mit Fleur de Sel abgerundet.

Außerdem

  • einen Kringel von asiatisch marinierten Lachsstreifen (Chili-Sesam-Öl, Korianderkörner, Meersalz, Limettenzesten, wenig Limettensaft, schwarzer Sesamöl)

aus dem Backofen (180° Umluft ca. 4-5 Minuten, innen nicht komplett durchgegart).

Dazu junge Blattsalate, die in der Salatschleuder auf dem Balkon auf das Asia-Dressing (selbstgemachte Mayonnaise, Chili-Sesam-Öl, Salz) warteten. Garniert mit etwas Sojasoße (mit Chili, Sesamöl, Salz verfeinert). Und der leckere Mangosalat (mit Chili, Frühlingszwiebeln, weißem Balsamico), den die Freundin mitbrachte, passte bestens dazu.

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Ich komme durch 🙂 Man muss sich keine Sorgen machen.