Der Sauerbraten ohne Rosinen

Hier ist die erste Folge einer – sehr losen – Reihe von Rezepten mit guten Ratschlägen.

Ein Sauerbraten, garantiert nicht lila wie in der Geschichte meines ersten Sauerbraten-Versuchs.

Hier ist die von der Mutter empfohlene Version des Rheinischen Sauerbratens ohne Rosinen zu finden.

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Ein Lieblingsfilm – Best Exotic Marigold Hotel

Ein wunderbarer englischer Film über Menschen im Ruhestand, die es auf der Suche nach einem Altersruhesitz in das lebendige Indien verschlagen hat. Sie finden mehr als einen letzten Wohnsitz, sie finden einen Neuanfang.

Der bisherige Lieblingsfilms „Best Exotic Marigold Hotel“ hat nun seine Fortsetzung in  „Best Exotic Marigold Hotel 2“ gefunden. Beide Filme vielleicht eher für Menschen, die einige Lebenserfahrung auf dem Buckel haben, denn kluge Weisheiten und überraschende Dialoge wechseln sich mit gefühlvollen Szenen und unglaublicher Farbenpracht der Bilder ab.

Und nach dem Kinobesuch gestern sind sich die Zuschauer einig: Die Engländer können es einfach – der Film schmalzt nicht US-amerikanisch dahin, der feine Humor wird nicht durch die deutsche gesellschaftlich-relevante-muss-man-zeigen Mentalität  schwer gemacht. Die zwei Stunden lohnen sich, man merkt gar nicht, dass sie plötzlich schon vorüber sind, und wünscht sich, einige der Zitate der großartigen britischen Maggie Smith im Netz wieder zu finden. Hier nur eins:

„Und, wie war es in den USA?“ „Nun, ich bin mit geringen Erwartungen dorthin gereist, und die wurden bitter enttäuscht.“

Schaut einmal in diesen Trailer rein, es ist der schönste, den ich gefunden habe.

Best Exotic Marigold Hotel – Teil 2

Und für alle, die die Geschichten von Beginn an erleben wollen, empfehle ich Teil 1 vom Best Exotik Hotel. Den habe ich gleich mehrfach gesehen, aber Vorsicht, Tränengefahr!

Best Exotic Marigold Hotel – Teil 1

Riech mal – mag ich dat? … Was uns schmeckt und warum…

Vor einiger Zeit bei einem opulenten Brunch fragte ein netter mitteljunger Herr seine Angetraute angesichts der Vielfalt an teils unbekannten Speisen und verschiedenen Köstlichkeiten: „Riech mal – mag ich dat?“

Und er meinte es ehrlich ernst. Sie für die Geschmacksnerven in der Familie zuständig, Er der Vertrauende, Ratsuchende.  Wir anderen in der Runde, die sattelfester in der Ableitung des Geschmacks vom eigenen Geruchssinn sind, hatten ihren Spaß und zitieren den Mitteljungen gerne bei ähnlichen Gelegenheiten. Immer ein guter Gag!

Aber, was ist wirklich dran? Wie hat sich eigentlich unser Geschmackssinn entwickelt? Ich meine jetzt nicht die Entwicklung vom Neandertaler bis zum Homo sapiens, sondern die Ausbildung des Sinnes für das Leckere bei jedem von uns. Warum hat der eine einen Sensus für „gutes Essen“, der andere nimmt es eher nicht wichtig und isst eher das Bekannte, weil es gut satt macht.

Na, das fängt sicher ganz früh an, in Familien oder im Umfeld, in denen Kochen, Essenzubereitung notweniges Übel zur Ernährung ist, zu erbringende Pflicht ist das Einkaufen wie die Zubereitung.  Die Genusskomponente beim Essen bleibt da eher im Hintergrund und wird auf Schokolade oder Chips verschoben . Es wird gegessen, um satt zu werden, Geschmack ist meistens Nebensache, es gibt wenig Rituale rund ums Essen und zu wenig Zeit für´s Essen.

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